Charlotte Leubuscher: Vergessene Pionierin der Entwicklungsökonomik
Charlotte Leubuscher forschte in Südafrika, übte eine scharfe Kolonialkritik und verstand Wirtschaft immer sozial. Doch die Ökonomin musste immer wieder neu anfangen.
Charlotte Leubuscher forschte in Südafrika, übte eine scharfe Kolonialkritik und verstand Wirtschaft immer sozial. Doch die Ökonomin musste immer wieder neu anfangen.
Die Ökonomin Camille Logeay saß in der Rentenkommission, die Reform soll nun kommen. Im Interview erklärt sie die Chancen und Risiken einer Kapitaldeckung.
Der Ökonom Charles Jones modelliert das Risiko, dass die Menschheit durch eine KI ausgelöscht wird. Das bringt ihm einen Platz beim KI-Giganten Anthropic ein.
Der Staat gilt als bürokratisch, private Unternehmen als innovativ. Doch zentrale Innovationen wären ohne öffentliches Handeln nicht möglich.
Maria da Conceição Tavares war eine der furchtlosesten Denkerinnen der brasilianischen politischen Ökonomie. Ihre Analysen des globalen Finanzkapitalismus und US-Imperialismus bleiben bis heute aktuell.
Marienthal, eine Arbeitersiedlung südlich von Wien, wurde 1933 zum Synonym für die Zerstörungskraft der Arbeitslosigkeit. Heute ist die Gemeinde ein Vorreiter der Jobgarantie.
Kubas Wirtschaft leidet seit Jahrzehnten unter US-Sanktionen. Die wirtschaftliche und politische Entwicklung der Insel war und ist eng mit externen Akteuren verflochten.
Die breite Öffentlichkeit hat laut einer neuen Studie eine differenzierte Meinung zur Staatsverschuldung. Das ist mitunter widersprüchlich.
Unsere Zukunft wird an der Börse verkauft. Riesige Kreditströme lenken Investitionen in ökologische Zerstörung.
Angesichts des Klimakollapses braucht es staatliche Planung. Der Philosoph Kohei Saito erklärt im Interview einen Gesellschaftsentwurf, der das ermöglichen soll.
Haushaltskürzungen erzeugen erhebliche politische Kosten, wie eine neue Studie bilanziert – gerade in einer Wirtschaftskrise.
Willy Brandt scheiterte mit neuen Nord-Süd-Beziehungen. Die Lehre: Politische Zeitfenster müssen genutzt werden, um internationale Machtstrukturen dauerhaft zu verschieben.
Autoritäre Versuchung für den Ordoliberalismus: Mileis Kettensägen-Minister wurde in Deutschland mit der Walter-Eucken-Medaille ausgezeichnet.
Studien zeigen, dass Populismus von der wahrgenommenen Ungleichheit abhängt. Doch die tatsächliche Ungleichheit wird meist unterschätzt.
Wer bestimmt, wer arm ist? Das Statistische Bundesamt hat seine Berechnungsgrundlage geändert – und plötzlich gelten 2 Millionen Menschen nicht mehr als arm.
Daniel Stelter versteht die Welt nicht mehr und hat darüber ein Buch geschrieben. Sein Ärger über alles und jeden fällt auf ihn zurück.